Simon Borutzki

Der Sänger und Blockflötist Simon Borutzki wurde 1981 in Hamm (Westfalen) geboren. Dort erhielt er während seiner Schulzeit Unterricht in den Fächern Blockflöte, Gesang, Klavier und Orgel. Ab 1998 bis 2000 war er Schüler der Städtischen Musikschule Hamm. 1999 erhielt er als Sänger (Bass) zwei erste Preise beim Wettbewerb “Jugend Musiziert”. Im Jahr 2000 folgte ein erster und ein zweiter Preis für Cembalo-Begleitung. 1999 widmete ihm der Komponist Otto Kaufmann eine Suite für Altblockflöte Solo (Musik für St. Cyriakus), die Simon Borutzki in der Stiftskirche Gernrode (Harz) zur Uraufführung brachte. Nach dem Abitur erhielt Simon Borutzki Gesangsunterricht bei dem amerikanischen Tenor Prof. Arturo Sergi.

Im Oktober 2000 nahm er dann das Gesangsstudium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin auf, wo er zunächst in der Klasse von Prof. Scot Weir studierte und 2005 zu Hans-Georg Priese wechselte.

Ab Anfang 2004 studierte er dort gleichzeitig Blockflöte bei Susanne Ehrhardt. Er nahm an Interpretationskursen von Prof. Jeremias Schwarzer, Prof. Han Tol, Prof. Michael Scheider und Sven Schwannberger teil.

Als Blockflötist gewann er im Oktober 2005 den Wettbewerb um den Gebrüder Graun Preis.

Nach dem Vordiplom im Fach Blockflöte setzte er ab 2006 sein Studium in der Klasse von Prof. Michael Schneider an der Hochschule für „Musik und Darstellende Kunst“ in Franfurt am Main fort, wo er im Juni 2008 sein Blockflötenstudium mit dem Diplom beendet hat. Ab Wintersemester 2008 wird er ein Künstlerisches Aufbaustudium für Blockflöte bei Prof. Christoph Huntgeburth an der Universität der Künste Berlin aufnehmen.

Simon Borutzki war bereits in Liederabenden, sowie als Kantaten- und Konzertsolist in Berlin, Potsdam, Bremen und Italien zu hören. 2006 war er als Solist am Wintergarten Varieté Theater Berlin in der Produktion “Mozart am Trapez” engagiert. Als Bass ist Simon Borutzki u.a. Mitglied im Vocalconsort Berlin, mit dem er an Opernprojekten unter der Leitung von René Jacobs (Monteverdi Orfeo; Staatsoper Berlin 2007) und Marcus Creed (Dusapin Medea; Staatsoper Berlin 2007) mitwirken konnte.

Auf CD Produktionen, wie der Einspielung der Geistlichen Chormusik von Hugo Distler durch das Vocalconsort Berlin, die den Preis der Deutschen
Schallplattenkritik erhalten hat, ist er als Sänger und Blockflötist zu hören.
Als Solist sang er die Partie des Plutone in Monteverdis Orfeo unter Leitung von Gabriel Garrido beim Rheingau Musikfestival 2007. Als Gesangssolist ist er auch mit der Lautten Compagney unter Leitung von Wolfgang Katschner zu hören.

Vom Landesmusikrat Hessen wurde er 2008 für „Jugend Musiziert“ zum Juror berufen.